Sigurbjörg Thrastardóttir

1973 in Akranes/Island geboren. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalismus und Massenkommunikation an der Universität in Reykjavík. Neben ihrer Autorentätigkeit arbeitet sie heute als Journalistin bei der größten isländischen Zeitung „Morgunbladid“. Sigurbjörg Thrastardóttirs erstes Buch, der Gedichtband „Blálogaland“ (etwa: „Blauflammenland“) erschien 1999. Seitdem hat sie zwei weitere Gedichtbände, Theaterstücke und den Roman „Sólar saga“ („Sóls Geschichte“) veröffentlicht, für den sie 2002 den Tómas Gudmundsson Literaturpreis erhielt. Zusammen mit ihrem Übersetzer Kristof Magnusson präsentiert sie ihren neuen Gedichtband „Fackelzüge“ – „Blysfarir“ (nominiert für den Literaturpreis des Nordischen Rates), der im August erscheint. „Fackelzüge“ schildert aus der Perspektive einer jungen Frau eine „vergiftete Liebesgeschichte“ zwischen Reykjavík und Berlin. In den Transiträumen der Flughäfen, in künstlichen Paradiesen und isländischen Sommernächten entwickelt sich ein poetischer Trip in die Abgründe der Sehn-Sucht. (A. LS.)

Teilnahme in den Jahren: 2011
Bearbeitete Themen: Gedichte, Roman
Übersetzte Sprachen: Isländisch