Kristof Magnusson

Geboren 1976 in Hamburg, leistete seinen sozialen Dienst in einem Obdachlosenasyl in New York. Nach einer Ausbildung zum Kirchenmusiker studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Island in Reykjavík. Seine Komödie „Männerhort“ lief an über 30 Theatern im In- und Ausland. 2005 erschien sein Roman-Debüt „Zuhause“, sein zweiter Roman „Das war ich nicht“ folgte 2010. Daneben übersetzt Kristof Magnusson aus dem Isländischen (u. a. Prosa von Einar Kárason und Hallgrímur Helgason, Theaterstücke von Thorvaldur Thorsteinsson). Im Herbst erscheint seine Neuübersetzung der „Grettis Saga“ bei S. Fischer. Zusammen mit der Autorin Sigurbjörg Thrastardóttir präsentiert er den Gedichtband „Fackelzüge“ – „Blysfarir“ (nominiert für den Literaturpreis des Nordischen Rates), die atemlose Erzählung einer zerstörerischen Liebesgeschichte zwischen Reykjavík und Berlin. (A. LS.)

Teilnahme in den Jahren: 2011
Bearbeitete Themen: Roman, Theaterstück
Übersetzte Sprachen: Isländisch
Übersetzte Autoren: Audur Jónsdóttir, Einar Kárason, Hallgrímur Helgason, Sigurbjörg Thrastardóttir, Steinar Bragi, Thórbergur Thórdarson, Thorvaldur Thorsteinsson

Auszeichnungen u. a.: Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen (2001), Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds (2002), Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen, Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg (2003), Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Cismar (2004), Rauriser Literaturpreis, Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (2006).