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Esther Kinsky (2013)

Esther Kinsky

Geboren 1956 in Engelskirchen, studierte Slawistik und Anglistik in Bonn und Toronto. Seit 1986 arbeitet sie als literarische Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen. Esther Kinski ist eine moderne Nomadin: Von 1990 bis 2004 lebte sie in London, später in Budapest und Battonya (Banat). Heute wohnt sie in Berlin und Battonya. Sie veröffentlichte Lyrik in deutscher und englischer Sprache sowie die beiden Kurzromane „Sommerfrische“ (2009) und „Banatsko“ (2011). Ihr Essay „Fremdsprechen“ (2013) ist eines der besten Bücher der letzten Jahre über das Übersetzen, den Umgang mit zwei Sprachen und die sprachlosen Räume dazwischen. „Aus den Ablagerungen in dieser Kluft wächst […] etwas Neues, ein eigenes kleines Universum der Erinnerungen, Erfahrungen, Erkenntnisse, die beiden Sprachen gleichermaßen angehören, ein Universum mit seinem eigenen Blau und eigenen Berg, das nur im übersetzenden Kopf besteht. Darum mag man Übersetzer werden.“ (Kinsky) A.LS.

Teilnahme in den Jahren: 2013
Bearbeitete Themen: Gedichte, Roman
Übersetzte Sprachen: Englisch, Polnisch, Russisch
Übersetzte Autoren: Anka Grupińska, Joanna Bator, Magdalena Tulli, Olga Tokarczuk, Piotr Szwec, Zyta Rudzka

Auszeichnungen u. a.: Brücke Preis Berlin (2002), Grenzgängerstipendium der Robert Bosch Stiftung (2005), Arbeitsstipendium des deutschen Übersetzerfonds (2000, 2002, 2005, 2008), Aufenthaltsstipendium des deutschen Übersetzerfonds in Visby, Schweden (2006), Paul-Celan-Preis (2009), Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats, Ehrengaststipendium im Künstlerhaus Ahrenshoop (2010), Karl Dedecius Preis (2011), Aufenthaltsstipendium des Literaturhauses Niederösterreich (2012).