<p>Felix Philipp Ingold (2005)</p>

Felix Philipp Ingold (2005)

Felix Philipp Ingold

Felix Philipp Ingold wurde 1942 in Basel geboren. Dort Schule und Abitur. 1960 Verlagsvolontariat. 1961–1968 Studium der Allgemeinen Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie der Ostkirche in Basel. Freier Mitarbeiter bei "Radio DRS" (Kulturstudio Basel), "Basler Nachrichten", "National-Zeitung". Studienaufenthalte in Paris (Sorbonne; Ecole Nationale des Langues Orientales Vivantes; Collège de France). 1968 Promotion mit einer Arbeit über Innokentij Annenskijs Beitrag zur Poetik des russischen Symbolismus. 1968/1969 Arbeitsaufenthalt in Prag und Brünn (Stipendium des Tschechoslowakischen Schriftstellerverbands). Kulturkorrespondent der "Weltwoche" und "Basler Zeitung" auf Reportage in Osteuropa (UdSSR, Polen, Tschechoslowakei); eineinhalb Jahre diplomatischer Mitarbeiter der Schweizerischen Botschaft in Moskau (Presseattaché, Übersetzer). Kulturkorrespondent und Rezensent bei der NZZ, FAZ, "Basler Zeitung", "Die Zeit" u. a. Seit 1971 Professor für Kultur- und Sozialgeschichte Russlands an der Universität St. Gallen. Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Emeritierung 2004.

Teilnahme in den Jahren: 2005
Übersetzte Sprachen: Englisch, Französisch, Russisch, Tschechisch
Übersetzte Autoren: Alexander Solschenizyn, Boris Pasternak, Edmond Jabès, Francis Ponge, Gennadij Ajgi, Henri-Frédéric Amiel, Jan Skácel, Joseph Brodsky, Lewis Carroll, Marina Zwetajewa, Michail Bulgakow, Michel Leiris, Ossip Mandelstam, Peter Arschinow, René Char
Jurymitglied in den Jahren: 2007
Preisträger: 2005

Auszeichnungen u. a.: Internationaler Petrarca-Preis für literarische Übersetzung (1989), Riehemer Kulturpreis Basel (1992), Ehrengabe des Kantons Zürich (1997), Großer Literaturpreis des Kantons Bern (1998), manuskripte-Preis (2001), Ernst Jandl-Preis, Literaturpreis des Kantons Zürich (2003), Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung (2005).