Christian Filips

Geboren 1981 in Osthofen, besuchte eine Europäische Schule in Belgien. Von 2000 bis 2008 studierte Christian Filips Philosophie und Germanistik in Wien und Berlin. Heute lebt er als freier Autor und Musikdramaturg in Berlin, seit 2006 ist er Programm- und Archivleiter der Sing-Akademie. Seine 2009 veröffentlichte Pasolini-Übersetzung „Dunckler Enthusiasmo", eine komplexe Rekonstruktion der dialektalen Kunstsprache Pasolinis, zieht alle Register des sprachlichen Varietätenraums. 2010 erschien der erste Band seines Fortsetzungsprojekts „Heiße Fusionen". Mehr noch als ein Dichter und Übersetzer ist Filips ein „Sprachenregisseur" (Michael Braun), der in einem erweiterten Sinn auch die Melo-Poesie als eine Form der Übersetzung versteht. In der Übersetzerwerkstatt spricht er über „Tristram Shandy. Ein szenisches Oratorium nach Laurence Sterne", das am 15. September 2013 im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin uraufgeführt wird. Das Textbuch entstand gemeinsam mit der Dichterin Monika Rinck, die eine Tristrampedia anzetteln und eine Begriffsuhr aufziehen wird. (A. LS.)

Teilnahme in den Jahren: 2013
Bearbeitete Themen: Gedichte
Übersetzte Sprachen: Englisch, Italienisch, Niederländisch
Übersetzte Autoren: Laura Riding, Louis Dudek, Paul Bogaert, Pier Paolo Pasolini

Auszeichnungen u. a.: Rimbaud-Preis des Österreichischen Rundfunks (2001), Moldau-Stipendium (2004), Heimrad-Bäcker-Förderpreis (2012).